Wasserversorgung Ruhstorfer Gruppe

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Wasserrohrbruch legt Leitung lahm

Artikel vom: 05.11.2010
Quelle: PNP
Autor: PNP
Rubrik: Lokales
Kategorie: Lokales

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Pocking. Nix war’s mit einer gemütlichen Tasse Kaffee am Morgen: Wegen eines Wasserrohrbruchs ist gestern am frühen Vormittag in etwa 15 Anwesen in der Tettenweiser Straße für gut zwei Stunden kurzfristig das Wasser abgedreht worden. Um den Schaden zu beheben, musste die Passauer Straße auf Höhe der Apotheke St. Georg aufgerissen werden. Dort war der Rohrbruch in einer Ortsleitung
festgestellt worden.
„Es war nichts Dramatisches“, teilte Armin Bauer von der Wasserversorgung Ruhstorfer Gruppe auf Nachfrage mit. Der Riss in der Leitung wurde mit einer Rohrbruchschelle geflickt. Ein derartiger Schaden in einer Ortsnetzleitung sei eher selten, die Mehrzahl der Rohrbrüche sei für gewöhnlich auf Schäden in den Hausanschlüssen zurückzuführen, sagte Bauer. „Es kommt aber immer wieder mal vor, dass Ortsleitungen betroffen sind.“
Oft seien die Rohre sehr veraltet, auch die gerissene Ortsleitung stamme aus den fünfziger Jahren. Diese könnten dem Druck des Erdreichs oftmals nicht mehr standhalten. Auch das Wurzelwerk von Bäumen könne die Leitungen beschädigen.
Das war zunächst auch im Bereich der Passauer-/Tettenweiser Straße vermutet worden. Bereits am Dienstag zeigten die Messgeräte dort einen erhöhten Wasserverbrauch an. Mitarbeiter der Ruhstorfer Gruppe machten einen Baum als Übeltäter aus. Der wurde gefällt; bei Grabungen konnte aber kein Bruch
der Leitung festgestellt werden.
Den fanden die Arbeiter der Wasserversorgung dann etwa 2,5 Meter entfernt in einer anderen Leitung. „Derartige Fehlmessungen können immer vorkommen, vor allem wenn zwei große Leitungen nebeneinander liegen“, sagte Bauer.
Innerhalb von zwei Stunden war das Leck in der Leitung geflickt. Ob an der Stelle, an der der Baum gefällt wurde, ein Ersatz gepflanzt wird, steht noch nicht fest. Derzeit berate man mit der Stadtverwaltung über das weitere Vorgehen. „Ich hätte nichts dagegen, wenn der Baum weg bleibt“, betonte Bauer.
Geht es nach Bauamtsleiter Hermann Meier soll die Stelle auf keinen Fall leer bleiben. „Es handelt sich um einen markanten Bereich, der eine gestalterische Lösung erfordert“, sagte Meier gegenüber der PNP.
Aufschluss darüber, ob nun erneut ein Baum gepflanzt wird, oder ob dort auch anderweitige gestalterische Elemente eine neue Heimat finden, sollen Fotomontagen geben, die im Pockinger Bauamt angefertigt werden.