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Uran-Gehalt im Trinkwasser

Uran im Trinkwasser ist im Verbandsgebiet des Zweckverbandes Ruhstorfer Gruppe kein Problem. Um das erneut unter Beweis zustellen, hat der Zweckverband im August 2008 Untersuchungen in Auftrag gegeben, nachdem eine Studie der Verbraucherorganisation „Foodwatch“ für Aufregung gesorgt hatte.

Durch die Novellierung der Trinkwasserverordnung ist zum 01.11.2011 erstmals ein Grenzwert für Uran eingeführt worden. Dieser Grenzwert liegt bei 10 Mikrogramm pro Liter (µg/l).

Sämtliche Wassergewinnungsgebiete des Zweckverbandes liegen nicht nur unter diesem Grenzwert; sie liegen sogar deutlich unter dem Grenzwert für Mineralwasser (Empfehlungswert für die Zubereitung von Babynahrung) von 2 Mikrogramm pro Liter. Die Analysen der Probenahmen vom 11.08.2008 bzgl. einer möglichen Uranbelastung des Trinkwassers im Einzelnen:

  • Quartärbrunnen Aigener Forst    0,5 µg/l
  • Quartärbrunnen Osterholzen      0,7 µg/l
  • Tiefbrunnen Osterholzen        < 0,01 µg/l
  • Tiefbrunnen Singham              < 0,01 µg/l

Fazit: die gemessenen Werte liegen deutlich unter allen Grenzwerten. Dies bietet allen Wasserkunden eine lebenslange gesundheitliche Sicherheit vor möglichen Schädigungen durch Uran.